Angiologie (Gefäßmedizin)
Primär nicht invasive Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße. Behandelt werden verschiedene Formen arterieller Durchblutungstörungen, z. B. Minderdurchblutung infolge Einengung oder Verschluss der
- Arm- und Beinarterien (Schaufensterkrankheit)
- hirnversorgenden Arterien (flüchtige Lähmung, Schlaganfall)
- Nierenarterien (Bluthochdruck bei Nierenarterienstenose)
Erkrankungen der Venen - Venenthrombose/Lungenembolie
- Krampfaderleiden
- chronisch venöse Insuffizienz
- Venenentzündungen
Funktionsbeurteilung von Dialysefisteln
Einen besonderen Schwerpunkt bildet die nichtinvasive Diagnostik mit Ultraschall - Arteriendruckmessung, bidirektionale Dopplersonographie, Farbduplexsonographie sowie Oesophagusechokardiographie (Ultraschall von der Speiseröhre aus) unter gefäßmedizinischer Fragestellung.
Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen
Durch Einsatz moderner labordiagnostischer Maßnahmen sind die frühzeitige Erkennung sowie Verlaufskontrollen möglich. Schulungen der Patienten nach strukturierten Programmen sowie Insulinpumpeneinstellungen werden angeboten. Auch die Behandlung von Komplikationen, Begleiterkrankungen und Folgezuständen des Diabetes mellitus nimmt einen hohen Stellenwert in der klinischen Versorgung ein. Eine lange Tradition hat unsere Diabetiker Ambulanz. Weitere Schwerpunktpraxen für Diabetes in Zittau und Löbau sichern eine qualifizierte ambulante Betreuung.
Gastroenterologie
Es erfolgen stationäre Diagnostik und Therapie von Erkrankungen - der Speiseröhre
 - des Magens
- des Dünn- und Dickdarmes
- des Gallensystems
- der Bauchspeicheldrüse
Im Mittelpunkt der Behandlung stehen chronisch entzündliche Darm- und Lebererkrankungen. Die Verknüpfung von endoskopisch/ sonographischer Diagnostik und klinischer Tätigkeit spielt dabei eine wichtige Rolle.
Das Leistungsspektrum der Endos- kopie haben wir in den letzten Jahren ständig erweitert. Es werden zurzeit 5500 Untersuchungen pro Jahr durchgeführt.
Im begrenzten Umfang bieten wir ambulante endoskopische Untersuchungen an. Patienten mit chronischen Lebererkrankungen können in einer Sprechstunde im Klinikum betreut werden.
Kardiologie
Auf der kardiologischen Station werden schwer - punktmäßig Patienten mit Erkrankungen des Herzens sowie mit Bluthochdruck und seinen Folgeerkrankungen untersucht und behandelt. Die häufigsten Herzerkrankungen, die stationär behandelt werden müssen, sind: - akute und chronische Herzschwäche
- Durchblutungsstörungen wie Angina pectoris und Herzinfarkt
- Herzklappenerkrankungen
- Herzrhythmusstörungen
- Herzmuskelerkrankungen, Herzbeutelerkrankung
Eine sorgfältige Diagnostik der Herzerkrankungen ist der Schlüssel für eine zielgerichtete und erfolgreiche Behandlung. In unserer Klinik können wir folgende Untersuchungsmethoden und Behandlungen einsetzen: - EKG, Langzeit-EKG, Implantation eines Ereignisrecorders
- Belastungs-EKG
- Echokardiographie, auch als transoesophageale Untersuchung („Schluckecho“)
- Kipptischuntersuchung
- Langzeit-Blutdruckmessung
- Rechtsherzkatheter
- Implantation von Herzschrittmachern (jährlich ca. 120 Ein- und Zweikammersystem, 20 implantierbare Defibrillatoren und ca. 10 Dreikammersysteme gegen Herzschwäche)
Es besteht eine gute Zusammenarbeit mit den ambulant tätigen Kardiologen. Die Durchführungen von Linksherzkatheteruntersuchungen (Koronarangiographie) erfolgen in enger Kooperation mit dem Herzkatheterlabor in Görlitz (Gemeinschaftspraxis Dipl.-Med. Ullrich & Dr. Gabel).
Hämatologie/Onkologie
Behandelt werden vor allem die große Gruppe der bösartigen Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes, des Bronchialsystems und der Brust sowie maligne Lymphome und chronische Leukämien. Die Beteiligung an wissenschaftlichen Studien garantiert innovative Behandlungskonzepte. Regelmäßige, interdisziplinäre Fallbesprechungen und Fortbildungen im Rahmen der Tumorkonferenz sowie eine enge Zusammenarbeit mit dem Brustzentrum sichern allen Patienten eine optimale Behandlungsplanung und Ausführung von der Diagnosestellung an. Eine Kooperation mit dem niedergelassenen Onkologen garantiert einen bedarfsgerechten Wechsel zwischen ambulanter und stationärer Therapie.
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