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BLASENBÄNDCHEN, BECKENBODENNETZ, HARNRÖHREN

Heute verlangt die Beckenbodenmedizin eine breite und hoch differenzierte Palette an verschiedensten – klassischen und neuen – abdominalen und vaginalen Operationen, auf der Grundlage neuer Erkenntniss. Vorreiter dieser „revolutionären Entwicklungen“ war das sogenannte „Blasenbändchen“.

Die in Schweden in den 90iger Jahren entwickelte Harnröhrenschlinge (TVT) hat inzwischen viele Weiterentwicklungen und Modifikationen erfahren und in der netzunterstützen kompletten Beckenbodenrekonstruktion einen gegenwärtigen operativen Höhepunkt erreicht.

Seit 2002 werden auch in Zittau regelmäßig die modernen Inkontinenz-Operationen (TVT, TOT), seit 2004 neue Scheidenfixationsverfahren und seit 2006 die großen Beckenbodenrekon- struktionen mit Netz-Stabilisierung durchgeführt.

Die zuletzt aus Dänemark übernommene Technik der Harnröhren-Unterspritzung unter Sicht wird in Deutschland bisher nur in ganz wenigen Kliniken durchgeführt und schafft neue Möglichkeiten bei bislang therapierefraktären bzw. „austherapierten“ Harninkontinenzen.