STATIONÄRE BEHANDLUNG
Bei Ankunft eines Patienten im Krankenhaus werden zuerst die Formalitäten in der Patien- tenaufnahme erledigt. Danach kommt der Patient auf die entsprechende Station des Klinikums. Dort wird er vielen Mitarbeitern unseres qualifizierten ärztlichen, pflegerischen und medizintechnischen Dienstes begegnen.
Unmittelbar zuständig für die ärztliche Be- handlung eines jeden Patienten ist der je- weilige Stationsarzt. Die Behandlung wird darüber hinaus ständig vom Chefarzt und Oberärzten der Fachabteilung überwacht.
Selbstverständlich wird jeder Patient über seine Befunde, über vorgesehene Untersuchungen und über geplante Behandlungsformen informiert.
Besonderer Sorgfalt unterliegen die Vorbereitungen auf operative Eingriffe, umfangreiche diagnostische Maßnahmen und Narkosen. Nach ausführlichen Aufklärungsgesprächen wird hierzu die ausdrückliche schriftliche Einwilligung des Patienten bzw. bei Kindern die ihrer Erziehungsberechtigten eingeholt.
Mit dem Pflegepersonal wird jeder Patient während seines Krankenhausaufenthaltes den intensivsten Kontakt haben. Die Schwestern und Pfleger tun alles, um Linderung, Besserung und Heilung zu ermöglichen. Dafür stehen sie Tag und Nacht zur Verfügung. Das Pflege- personal ist bestrebt, auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten einzugehen und die notwendige Pflege danach auszurichten.
Jeder Patient soll sich trotz Krankheit in unserem Klinikum wohl und geborgen fühlen.
Allgemeine Vertragsbedingungen
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen gelten für die vertraglichen Beziehungen zwischen dem Klinikum Oberlausitzer Bergland und den Patienten bei vollstationären sowie vor- und nach- stationären Klinikumleistungen.
Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Klinikum und dem Patienten sind privatrechtlicher Natur. Die Allgemeinen Vertragsbedingungen liegen in der Patientenaufnahme zur Kenntnisnahme aus.
Inhalt:
- Umfang der Klinikumleistungen
- Aufnahme, Verlegung, Entlassung
- Vor- und nachstationäre Behandlung
- Wahlleistungen
- Entgelt mit Anlage DRG-Entgelttarif
- Abrechnung bei Kassenpatienten und Heilfürsorgeberechtigten
- Abrechnung bei Selbstzahlern
- Beurlaubung
- Ärztliche Eingriffe
- Obduktion
- Aufzeichnungen und Daten
- Hausordnung
- Eingebrachte Sachen
- Haftung
Wahlleistungen
Unabhängig vom Versicherungsstatus bieten wir jedem Patienten folgende Leistungen
- Behandlung durch den Chefarzt
- Unterbringung im Einzelzimmer
- Aufnahme einer Begleitperson
Möchten Patienten Wahlleistungen in Anspruch nehmen, wird dies über einen gesonderten Vertrag sichergestellt. Die hierbei entstehenden Kosten sind dem Pflegekostentarif zu entnehmen. Die Rechnungslegung erfolgt an die Patienten persönlich.
Patientenzimmer
Helle und modern ausgestattete meist Ein- und Zweibettzimmer stehen für die Unterkunft und Betreuung unserer Patienten bereit. Zu jeweils zwei Zimmern gehören eine Sanitärzelle und eine Toilette im Vorraum.
Fahrstühle zu den Stationen ermöglichen das bequeme Erreichen der Zimmer bzw. erleichtern einen Besuch der Cafeteria oder des Parks. Alle Patientenzimmer sind mit Fernsehapparat und Telefon ausgerüstet. Die dazu benötigten Chipkarten können an einem Automaten in der Eingangshalle erworben und aufgeladen werden. Gern ist das Aufnahmepersonal dabei behilflich.
Außerdem liegen in allen Patientenzimmern entsprechende Merkblätter aus.
Wahlessen
In den Küchenräumen des Klinikums stellt die Krankenhausservicegesellschaft täglich nach modernen Ernährungsgesichtspunkten abwechslungsreiche, vitaminhaltige und schmackhafte Gerichte frisch her.
Es werden verschiedene Kost- formen wie Vollkost, Diät- und Diabetesgerichte sowie Kinder- gerichte angeboten. Grundsätz- lich wird dabei auf die Ausge- wogenheit der Hauptkomponen- ten und der Beilagen auf Basis eines qualitativ hochwertigen Wareneinsatzes geachtet.
Unsere Patienten erhalten Frühstück, Mittagessen, Vesper und Abendbrot - wenn medizin- isch möglich - nach eigener Wahl. Es stehen mittags zwei verschiedene Menüs sowie Komponenten zur eigenen Zusammenstellung zur Verfügung.
Unsere Patienten werden täglich am Vormittag durch Hostessen befragt, was sie unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes am nachfolgenden Tag speisen möchten. Dazu benutzt die Hostess einen Hand-Computer, der alle für die Essenbestellung wichtigen Daten aktuell enthält. Die Speisepläne liegen in den Patientenzimmern aus.
