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>> HomeSchlaganfallnetzwerk Ostsachsen

Unser Klinikum ist im Schlaganfall-Netzwerk Ostsachsen integriert

Im Verbund mit dem Dresdener Universitäts-Schlaganfallzentrum ist das Klinikum Oberlausitzer Bergland in das Schlaganfallversorgung Ostsachsen Netzwerk „SOS-NET“ einbezogen.





Zu den Filmen im Großformat

SOS-NET

KLINIKUM

BZOS

BKOS

Oberarzt Schnorfeil bei der Untersuchung eines Patienten

Bei einem Schlaganfall infolge von Durchblut- ungsstörungen (Hirninfarkt) entwickeln sich bereits nach wenigen Minuten Schäden im Gehirn, entscheidend ist also eine schnellst- mögliche Behandlung. Diese ist durch den Einsatz moderner Telemedizin und der Etablierung regionaler Schwerpunktstationen gegeben.

Die wesentlichen Vorteile bestehen darin, dass Patienten jederzeit wohnortnah von den Erfahr- ungen der Experten profitieren. Tag und Nacht steht ein Neurologe des Uniklinikums Dresden als Ansprechpartner zur Verfügung. Der in der Notfallaufnahme des Klinikums tätige Arzt untersucht den Patienten vor einer Kamera.

Mittels eines speziellen Videokonferenzsystems kann der Neurologe die Untersuchung verfolgen und mit dem Patienten und dem behandelnden Arzt vor Ort kommunizieren. Er kann weiterhin auf die bereits erstellten Befunde sowie die Computertomographie-Aufnahmen zugreifen und Therapieempfehlungen erteilen.

 Oberarzt Dr. med. Uhlig an der Telekonsileinheit
In unserem Klinikum werden jährlich ca. 500 Patienten mit Schlaganfallsymptomen einge- wiesen, die Behandlung erfolgt in dafür beson- ders ausgestatteten Akutstationen, die alle Voraussetzungen für eine moderne Schlaganfall- behandlung sicherstellen können. Außerdem
wird speziell geschultes Pflegepersonal an beiden Standorten des Klinikums ausgebildet.


Weltweit steht das Krankheitsbild Schlaganfall
an zweiter Stelle der Todesursachen und ist die dritthäufigste Ursache für Behinderungen und vorzeitige Invalidität in Europa. 2003 starben in Deutschland 75.114 Menschen am Schlaganfall. Zurzeit erkranken etwa 200.000 bis 250.000 Patienten jährlich und etwa 1 Millionen Bundes- bürger leben mit den Folgen dieser Erkrankung (Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe).


Unsere Mediziner haben nicht zuletzt durch spezielle Umstrukturierungen die Diagnostik, Erstversorgung, Behandlung und Nachsorge von Schlaganfallpatienten optimiert.


Oberarzt Dr. med. Müller an der Telekonsileinheit

Jeder Schlaganfall ist ein Notfall, es gilt die Devise „Zeit ist Hirn“. Besonders wichtig ist,
dass die Betroffenen sowie deren Angehörige die Zeichen eines Schlaganfalls wie z.B. plötz- lich auftretende Lähmungserscheinungen, Sehstörungen, Schwindel, heftige Kopfschmer- zen oder Sprachstörungen rechtzeitig erkennen und sofort nach deren Auftreten über -112- den Notarzt rufen.


Unter günstigen Voraussetzungen kann inner- halb von 4,5 Stunden nach Beginn der Symptome eine medikamentöse Wiederer- öffnung verschlossener Blutgefässe erfolgen.

Diese spezielle Behandlungsmöglichkeit ist durch die Konsultation von Schlaganfall-
Experten auch in unserem Klinikum gegeben.