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Archiv 2009


Frau Scholze und Frau Seifert wurden feierlich verabschiedet

Unsere langjährige Pflegedienstleiterin Frau Dagmar Scholze sowie die Stellvertretende Pflegedienstleitern Frau Christa Seifert beendeten zum Jahresende ihren aktiven Dienst.
Beide waren seit der politischen Wende im Jahr 1990 als Mitglieder der Krankenhausleitung maßgeblich an den Umstrukturierungen und Erfolgen der ehemaligen Kreiskrankenhäuser, dem späterem Klinikum des Landkreises Löbau - Zittau, heute Klinikum Oberlausitzer Bergland gemeinnützige GmbH, beteiligt. Wir wünschen ihnen für ihren neuen Lebensabschnitt alles Gute und viel Freude bei vor allem bester Gesundheit.
Beide wurden im feierlichen Rahmen im Beisein von Mitarbeitern des Ärztlichen Dienstes, des Pflegedienstes und der Geschäftsführung verabschiedet.



Verabschiedung Frau Scholze

Verabschiedung Frau Seifert


Tag der offenen Tür im Brustzentrum Ostsachsen

Begehbares Brustmodell


Am 25. November fand wieder ein Tag der offenen Tür im Brustzentrum Ostsachsen (BZOS) am Klinikumstandort Ebersbach statt. Dieser bot allen Interessierten die Gelegen- heit, sich mit modernen Behandlungsmethoden von Brust- erkrankungen und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen vertraut machen. Herr Dr. Ansorge, Technischer Geschäftsführer KOB und Herr Glajzer, Chefarzt d. Klinik f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe Eb. begrüßten die ca. 50 Besucher. Anschließend hielt Frau Patzig, staatl. Geprüfte Diätassistentin der Krankenhausservicegesellschaft einen Vortrag über eine gesunde und ausgewogene Ernährung.
Auf dem Programm standen Angebote wie z.B. eine Moden- schau, die durch das Sanitätshaus Busch veranstaltet wurde, Anleitung zur Selbstuntersuchung sowie Informationen über den Ablauf der Brustsprechstunde auf der Station 9. Mit Vertretern der Selbsthilfegruppe konnten ebenfalls Gespräche geführt werden. Im Erdgeschoss, hinter dem Fahrstuhlbereich stand ein begehbares Brustmodell, welches den anatomischen Aufbau der Brust sowie verschiedene gutartige und bösartige Veränderungen zeigte.


Anleitung zur Selbstuntersuchung auf Station 9

Modenschau Sanitätshaus Busch


 

Tag der offenen Tür - 125 Jahre Klinikumstandort Zittau


125 Jahre Klinikumstandort Zittau wurde am 14. November 2009 mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Von 10:00 bis 16:00 Uhr war einiges los und Besucher und Patienten erhielten interessante Einblicke in unsere Arbeit und in verschiedene Krankheitsbilder. Zahlreiche Angebote wie Vorträge oder die Einsicht in die Klinikbereiche Innere Medizin mit Funktionsdiagnostik, Chirurgie, Kinder- und Jugendmedizin, Unfall- und Handchirurgie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Labor, Radiologie, Pflege, Physiotherapie u.v.m. lockten weit mehr als 500 Gäste in unser Haus.


Kinderschminken auf Station 14Rettungshubschrauber









Laparoskopietrainer im OP-Bereich

Unser Organisationsteam fürhrte in die Bereiche





















Ärzte und Schwestern der Klinik für Innere Medizin informierten über moderne Diagnose- und Therapieverfahren in der Schlaganfallbehandlung, der Kardiologie, der Diabetologie, der Hämatologie/Onkologie oder der Gastroenterologie mit Filmbeiträgen und in Vorträgen. Auf besonders großes Interesse stieß der OP-Bereich, der besichtigt wer-den konnte und wo u.a. laparoskopische Eingriffe erläutert wurden. Am Laparoskopie-Trainer konnten die Besucher sich auch gleich selbst als Operateur üben. Die Klinik für Unfall- und Handchirurgie stellte Instrumente und Kunstknochen aus. Ein Highlight für Kinder war die Puppensprechstunde in der Teddyklinik mit vielen Leckereien, Gewinnspielen und Kinderschminken auf der Station 14. Ebenso konnte der Kreißsaal und die Wochenstation „unter die Lupe“ genommen werden. Im Labor wurden einzelne Blutparameter und deren Bedeutung für die Diagnose und Therapie verschiedener Erkrankungen (Diabetes, Herzinfarkt, Borreliose u.a.) dargestellt. Hier konnte man sich auch die Blutgruppe bestimmen lassen. Im Klienebergerraum stellte sich das Brustzentrum Ostsachsen mit einem interessanten Vortrag der Breast Care Nurse Anett Henke vor. Mehr zum Beckenboden- und Kontinenzzentrum Ostsachsen erfuhr man im Bereich der Sprechstunden. Im Speisesaal wurde der gesamte Bereich der Pflege ausgestellt. Hier bekamen die Besucher Pflegetipps und einen Einblick in Stomaversorgung, Lagerungs- therapie oder Dekubitusprophylaxe. Die Medizinische Berufsfachschule informierte über das Berufsbild des Gesundheits- und Krankenpflegers. Und die die Notfallaufnahme demonstrierte eine Reanimation. In der Radiologie wurden Untersuchungsverfahren mit anonymisierten Schnittbildern verschiedener Erkrankungen mit Besichtigung von Mammografie, CT und Durchleuchtung gezeigt. Mehr über die Hygiene in unserem Klinikum erfuhren die Gäste beim Stand unserer Hygienebeauftragten, wo sie auch einen Hautcheck durchführen lassen konnten. Auch die Physiotherapie wurde besichtigt und lud zu Schnupperkursen ein.


Ausstellung des Bereiches Pflege

Instrumente und Kunstknochen

 


 









Besichtigung Rettungswagen

Vorstellung Hygiene und Hauswirtschaft





Tag der Pflege - Klinikumstandort Ebersbach


Am 11. November 2009 fand am Klinikumstandort Ebersbach der „Tag der Pflege“, zugleich 3. Tag der klinischen Visite, statt. Er stand unter medizinischer Leitung von Dr. med. Knut Häberlein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Ebersbach und Dr. med. Matthias Karutz, Chefarzt der Klinik für Chirurgie Ebersbach.


GästeFrau Göldner, Hygienefachkraft MGLZ













Zentrale Rolle des Nachmittages spielte die Pflege. Mit dem Angebot dieser Weiterbildungs- veranstaltung, die sich von der Thematik an die Leiter von Pflegeeinrichtungen, die pfleger- ischen Bereichsleiter, die ambulanten Pflegedienste und das Pflegepersonal der Pflegeheime und Seniorenresi-denzen richtet, soll die erfolgreiche Kooperation zwischen Pflegekräften und Ärzten im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsversorgung der Patienten in unserem Landkreis soll weiter ausgebaut und intensiviert werden.


Neben den Vorträgen durch Ärzte und

Die Firma KCI stellte Spezialmatrazen vor

Hygienefachkraft zu Themen wie modernen Chirurgie in der Behandlung des Dekubitus, Verlegung mit MRSA aus dem Krankenhaus, Demenz als medizinische und gesellschaftliche Herausforderung, neue Therapieoptionen bei Diabetes mellitus oder Schlaganfallversorgung am KOB wurde auch die praktische Umsetzung von Pflegestandards in unserem Haus auf der Station 8 vorgestellt. Dazu gehörte u.a. die Demonstration einer individuellen Dekubitus- prophylaxe durch den Einsatz von Spezial- matratzen und die Anwendungsmöglichkeiten einer modernen Wundversorgung.



Aus dem Klinikum des Landkreises Löbau-Zittau wird das Klinikum Oberlausitzer Bergland


Der bisherige Name des Klinikums hatte sich bei der Gründung im Jahr 2004 am damaligen Landkreisnamen Löbau-Zittau orientiert. Dass mit der Bildung des neuen Landkreises Görlitz auch ein neuer Name für das Klinikum gefunden werden musste, lag auf der Hand.

Die Mitarbeiter des Klinikums waren aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen. Aus über 30 Vorschlägen entschied sich der Aufsichtsrat des Klinikums für den Namen „Klinikum Oberlausitzer Bergland gemeinnützige GmbH“.


Nach den entsprechenden Beschlüssen der Aufsichtsgremien und dem notwendigen Antrags- und Prüfverfahren gilt dieser neue Namen nunmehr offiziell. Das Klinikum möchte mit dieser Namenswahl auch seine Stellung im neuen Landkreis und vor allem im Herzen der Oberlausitz unterstreichen.

Das Klinikum Oberlausitzer Bergland betreibt an den Standorten Ebersbach und Zittau ein Krankenhaus der Regelversorgung mit 555 Betten. Jährlich werden ca. 23.000 Patienten stationär behandelt. Über 30.000 ambulante Behandlungen verzeichnen die Notfallaufnahmen und Spezialsprechstunden an den beiden Standorten pro Jahr. Weiterer Betriebsteil des Klinikums Oberlausitzer Bergland ist die Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche in Löbau.

Die neue Internetadresse des Klinikums lautet ab sofort
www.klinikum-oberlausitzer-bergland.de.
Anfragen können an info@k-ob.de gesandt werden.


Prof. Biedenkopf besucht Krankenhaus Ebersbach

Im Rahmen seiner Visite in der Oberlausitz besuchte Prof. Kurt Biedenkopf, von 1990 -2002 sächsischer Ministerpräsident, am 6. September 2009 auch den Krankenhausstandort Ebersbach unseres Klinikums.
Er informierte sich über den Stand der Rekonstruktion des Krankenhauses und kam auch mit Ärzten, Krankenschwestern und Patienten ins Gespräch. Für die Krankenhausmitarbeiter war das Gelegenheit, für die großzügige Förderung der Krankenhauserneuerung in Sachsen zu danken, die ihren Anfang in der Regierungszeit von Prof. Biedenkopf hatte.  
Der Ministerpräsident a.D. zeigte sich beeindruckt vom Krankenhausstandort Ebersbach und wünschte allen Mitarbeitern weiter ein erfolgreiches Wirken.
Eine Gesprächsrunde zum Schluss des Besuches bot Gelegenheit, auch Meinungen zur Wirtschaftslage und Bewältigung der globalen Krise auszutauschen.



Prof. Biedenkopf mit Chefarzt Dr. Häberlein

Prof. Biedenkopf mit Gesprächspartnern und TÜV-Zertifikat




 



Prof. Biedenkopf mit Oberarzt Dr. Drechsel

Chefarzt Glajzer und Prof. Biedenkopf












 

 


 

 



Christliche Jugendgruppe singt im Klinikum

christliche JugendgruppeAm 22. Juli sang eine christliche Jugendgruppe aus einer Mennonitenge-meinde in Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) von 15.00 bis 16.00 Uhr Lieder für die Patienten.


Die Gruppe war im Rahmen ihrer Jugendfreizeit in Lückendorf in Zittau und äußerte den Wunsch am Klinikum- standort Zittau auf einigen Stationen zwei bis drei Stücke zu singen.


Die Lieder sollten einfache Botschaften über Jesus Christus vermitteln.

Zertifiziertes Qualitätsmanagement im Klinikum Oberlausitzer Bergland

Unser Klinikum erhielt am 16. Juni die offizielle Bestätigung für ein erfolgreich eingeführtes und funktionierendes Qualitätsmanagementsystem. Vorangegangen waren mehrtägige Überprüfungen durch Auditoren vom TÜV Süd und einem Fachexperten von OnkoZert, der Zertifizierungsstelle der Deutschen Krebs-gesellschaft an den Standorten Zittau und Ebersbach. Neben den bereits zum fünften Mal geprüften Bereichen des Brustzentrums Ostsachsen (BZOS) wurden nun auch weitere Abteilungen des Klinikums in die Kontrollen einbezogen.


Herr Weigl vom TÜV SÜD überreicht das Zertifikat an Herrn Dr. Ansorge (Technischer Geschäftsführer des Klinikums)
















Zielstellung dabei war, die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008 für das gesamte Klinikum zu erreichen. Die DIN EN ISO 9001:2008 ist eine international gültige Norm, welche Standards und Anforderungen an ein Qualitätsmanagement- system beschreibt.


Im Rahmen der Überprüfungen wurden Strukturen und Arbeitsabläufe innerhalb des Klinikums geprüft. Auch die Gestaltung von Kooperationen mit externen Partnern war Gegenstand der Fragestellungen. Bei Begehungen auf den Stationen und Bereichen des Klinikums wurde bei Gesprächen mit Mitarbeitern und Einsicht in Dokumente die Umsetzung der geforderten Anforderungen der Norm hinterfragt.

Sowohl in den Zwischenauswertungen als auch in der Abschlussberatung wurde dem Klinikum ein hohes Niveau der Arbeit bescheinigt. Die Anforderungen an eine Zertifizierung werden erfüllt. Der Zertifizierung folgen nun jährliche Überprüfungen.


Übergabe der Arbeitsverträge

In diesem feierlichen Rahmen erhielten auch 13 Schüler und Schülerinnen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie 4 Schülerinnen der Krankenpflegehilfe im Anschluss an ihre Ausbildung einen Arbeitsvertrag mit dem Klinikum.




12. Zittauer Kinderwoche im Klinikum, Standort Zittau


Unter dem Motto „Kindsein braucht Zeit“ waren am 4. Juni 15 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren der Kita Butzemannhaus und 20 Kinder der Kita Querxenhäus´l in der Notfallaufnahme und auf der Kinderstation unterwegs.

 

12. Zittauer Kinderwoche

12. Zittauer Kinderwoche















Die Kinder hatten Glück, sogar ein Krankenwagen war da. Oberarzt Dr. med. Müller, Leiter der Notfallaufnahme, zeigte den kleinen Besuchern, die sofort hinein kletterten, das Auto von innen. Er erklärte warum im Notfall alles schnell gehen muss. Herr Dipl. Med. Zersch zeigte die Ausrüstung im Notarztwagen und ließ das Martinshorn noch einmal kräftig aufheulen. Das begeisterte alle Kinder, sogar den Helm durfte jeder noch einmal aufsetzen.


12. Zittauer Kinderwoche

12. Zittauer Kinderwoche















In der Notfallaufnahme schauten die Kinder dann fasziniert zu, als Oberarzt Dr. med. Müller dem Teddy einen Gips anlegte. Mit der Rohrpost ging zum Abschluss eine Tüte Bonbons auf die Kinderstation, wo schon die Schwestern warteten und auch dort die Kleinen einen Einblick bekamen. So wurden die Kinder im Vorschulalter spielerisch an Themen wie Krankheit, Krankenhaus und Ärzte herangeführt. Allen hat der Tag sehr gefallen.


 

Telemedizin mit Niederschlesien

Im Rahmen eines Telemedizin Workshops
in Dresden zwischen der Wojewodschaft
Niederschlesien und dem Freistaat Sachsen besuchte am 26. Mai eine polnische Delegation, bestehend aus Ärzten u.a. vom University Hospital in Borowska und vom Voivodeship Hospital in Kamieńskiego, auf Ihrer Rückreise nach Breslau (Wroclaw) unseren Klinikumstandort Zittau in Begleitung des sächsischen Sozialministeriums. Unterteilt in vier Arbeits-gruppen wurde die Telemedizin im Klinikum gezeigt.

Einweihung Mutter-Kind-Bereich Rehabilitationsklinik

Am 19. Mai wurde der neue Mutter-Kind-Bereich in der Rehabilitationsklinik Löbau offiziell eingeweiht.


Im September 2008 begannen die umfangreichen Arbeiten zur Erweiterung des Bereiches. Die notwendigen Baumaßnahmen betrafen die Sanierung des Dachstuhles und des Ringankers sowie Brandschutzmaßnahmen an der Zwischendecke zum ersten Obergeschoss. Die Schaffung von 17 neuen Mutter Kind-Plätzen sowie 5 Therapieräumen im Dachgeschoß des Altbaues ist nicht nur eine wichtige Maßnahme zur weiteren Verbesserung des Leistungs- angebotes und der Attraktivität der Rehaklinik sondern auch ein Beitrag zum Erhalt wertvoller historischer Bausubstanz in der Oberlausitz. Die Zimmer besitzen jeweils eine eigene Nass- zelle und haben TV- und Telefonanschluss. Der zweite Fluchtweg wird über zwei Treppentürme realisiert.


Vor rund 40 geladenen Gästen begrüßte der Kaufmännische Geschäftsführer unseres Klinikums, Herr Mayer, die Anwesenden. Nach dem Grußwort von Landrat Herrn Bernd Lange, der einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag darin sieht in diesem Bereich aktiv zu werden, reihten sich weitere fachkompetente Redebeiträge zu den Baumaßnahmen und der Nutzung des Mutter-Kind-Bereiches durch Herrn Dr. Ansorge (Technischer Geschäfts-führer des Klinikums) und Herrn Dr. med. Kloß (Chefarzt der Rehabilitationsklinik). Chefarzt Dr. Kloß hob vor allem die Bedeu-tung des neuen Bereiches aufgrund des gestiegenen Bedarfes an Mutter-Kind-Kuren in den letzten Jahren hervor und verwies insbesondere auf die Therapie von Sprach- und Sprechstörungen.

Nach weiteren Dankesworten vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Höhne, und Herrn Dalitz vom Ingenieurbüro Dalitz, wurden die neuen Räumlichkeiten in Gegenwart der Presse besichtigt.


Landrat Bernd Lange zerschneidet das EinweihungsbandLandrat Bernd Lange im Gespräch









Mutter-Kind-ZimmerKüche im neuen Mutter-Kind-Bereich















Große Resonanz zum Tag der offenen Tür im Kreißsaal Zittau

Am 12. Mai 2009 öffnete die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Zittau gemeinsam mit den Beleghebammen die Türen des Kreißsaales und der Wochenstation. Schon vor der Beginn waren zahlreiche Gäste erschienen, um das umfangreiche Angebot zu besichtigen.


Um 15.00 Uhr begann die Veranstaltung offiziell. Hebammen, Ärzte und Schwestern präsentierten die Möglichkeiten rund um die Geburt und standen zu Gesprächen und Fragen bereit. Die angebotenen Führungen wurden begeistert angenommen. So gab es nicht nur Informationen zum Kreißsaal, über die Geburt, die Geburtswanne und das Romarad, sondern auch über alternative Methoden im Bereich der Geburtsvorbereitung.


Nach der offizielle Begrüßung durch Herrn Chefarzt Dr. med. Retzke führte Herr Oberarzt MUDr. Landfeld 3D-Ultraschalluntersuchungen für Schwangere durch. Frau Herzog, Fachärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sprach zum Thema „Kaiserschnittwunsch - pro und contra“; Frau Dr. med. Pollack, 1. Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, referierte zum Thema „Versorgung des Neugeborenen“. Frau Hollenbach, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, gab Tipps und Anregungen zum „Stillen“ und Herr Dr. med. Möbius, Facharzt für Orthopädie Zittau, stellte in seinem Vortrag den „Hüftultraschall beim Neugeborenen“ dar.


Ca. 100 Interessierte konnten einen Blick hinter die Kulissen der Geburtshilfe mit seinem breit gefächerten Angebot werfen. Mit vielen neuen Informationen und Eindrücken über die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Zittau, deren besonderes, persönliches Ambiente und die umfassenden medizinischen Möglichkeiten verließen die Gäste den Tag der offenen Tür. Zurück blieb ein stolzes Team des geburtshilflichen Bereiches. „Der Tag der offenen Tür war ein voller Erfolg. Wir freuen uns über die große Resonanz“, so das Resümee der Hebammen und der Ärzte.  




 


 


 




 

 

 

 

 


 










 

 

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Erweiterung des Leistungsspektrums in der Klinik für Unfall- und Handchirurgie - Verbesserte Behandlung von Fußerkrankungen

Nach dreijähriger Ausbildung erlangte der 1. Oberarzt der Klinik für Unfall- und Handchirurgie, Dr. med. Wolf-Dieter Zeißig, das Zertifikat der Deutschen Assoziation für Fuß- und Sprung- gelenk. Innerhalb der letzten Jahrzehnte sind bei der Behandlung von Fußerkrankungen bedeutende Fortschritte erzielt worden. Diese gründen sich im Wesentlichen auf ein besseres Verständnis der Biomechanik des Fußes verbunden mit einer präzisen Diagnostik.

Hinzu kommt die Entwicklung vieler neuer und effizienter Implantate, die eine frühzeitige Mobili- sierung und Entwicklung erlauben und dem Patienten eine komfortable Rehabilitation ermög- lichen. Die Umsetzung dieser Erkenntnisse setzt eine Spezialisierung voraus, die auch in Deutschland zur Einführung eines Zertifikates für Fußchirurgie führte.

Die Spezialisierung auf dem konservativen und operativen Gebiet des Fußes bietet somit eine Erweiterung des Leistungsspektrums in unserem Klinikum. So können die Diagnostik und Therapie von angeborenen und erworbenen Erkrankungen sowie Verletzungen des Fußes in verbesserter Form erfolgen. Von Seiten des Chefarztes Dr. med. Michael Holch sind lang- jährige Erfahrungen in der unfallchirurgischen Behandlung schwerer Fußverletzungen aus der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Dresden vorhanden.
Der Umfang der operativen Maßnahmen erstreckt sich dabei von der Versorgung von Verletz- ungen und Deformitäten des Vor- und Rückfußes über arthroskopische Eingriffe bis zum diabetischen Fußsyndrom. Derzeit können Patienten zur Klärung der weiteren Behandlung von ihrem Hausarzt präoperativ vorgestellt werden.

Hallux Valgus nach der operativen KorrekturHallux Valgus nach operativen Korrektur























Fersenbeinbruch vorher

Fersenbeinbruch nachher





Neugestalteter Raum der Stille mit Steinen der Dresdner Frauenkirche                                           

                                                                                    Raum der Stille     
Unser neu gestalteter Raum der Stille ist für unsere Patienten und Angehörige rund um die Uhr geöffnet. Hier können sie sich zurückziehen und eine zeitlang ganz für sich sein. Ungestört können sie Ihren Gedanken nachgehen oder beten. Ob und was sie glauben, ob sie beten oder meditieren, bleibt ganz Ihnen überlassen. Der "Raum der Stille" ist neutral gestaltet.


Zusammen mit dem sächsischen Bildhauer Reinhard P. Killies aus Limbach-Oberfrohna wurde dieser Raum mit Steinen der Frauen- kirche Dresden gestaltet. Herr Killies hat als einziger Künstler einen Restbestand der Ruinensteine der Frauenkirche erhalten. Aus den alten Steinen, die aus der Ruine geborgen wurden und für den Schutt bestimmt waren, macht er neue kleine aber auch große Kunstwerke. Bei der Auswahl der Steine im Steinregallager auf dem Dresdener Neumarkt hatte er freie Hand.


Für unser Klinikum fertigte er ein größeres Wandrelief „Kreuz der Frauenkirche“ sowie vier weitere Steinarbeiten an.

Patiententag des Beckenboden- und Kontinenzzentrums Ostsachsen (BKOS) zum Thema Inkontinenz mit großer Resonanz

Logo BKOS


Am 4. April hatte das Beckenboden- und Kontinenzzentrum Ostsachsen (BKOS) zum „Patiententag 2009“ in das Campus- gebäude der Hochschule Zittau/Görlitz eingeladen. Fast 150 Frauen und Männer aller Altersklassen waren zum Patiententag des BKOS zu verständlichen und informativen Vorträgen, Filmen und Diskussionen gekommen.


Die Gäste hatten „sich getraut“, ihr Interesse aber zugleich auch ihr persönliches Problem mit Senkung, Vorfall oder Inkontinenz zu zeigen. Ist es doch vorrangig eben ein immer noch tabuisiertes Thema: man spricht nicht darüber, versucht sich eher selbst zu helfen oder sich in sein Schicksal zu fügen. Die Mitarbeiter unseres auch international anerkannten Zentrums unseres Klinikum hatten viel Informationsmaterial zusammengestellt: ein sehr aussagekräftiger Flyer des BKOS mit einer ersten – anonymen – Möglichkeit zur „Selbstdiag- nostik“, Anleitungen zur Beckenbodengymnastik und Entspannungsübungen, einen ausführ- lichen Fragebogen zur allgemeinen und speziellen Diagnosefindung usw.


Chefart Dr. Retzke informiert über die Behandlungsmethoden

Foyer im Campusgebäude der Hochschule













Die sehr anschaulichen Übersichtsvorträge, eine Videodemonstration zu Inkontinenz- und Senkungsoperationen haben viel Anklang gefunden, u.a. auch die Einsicht, dass z.B. mit einer „Blasenbändchenoperation von kaum 20 Minuten Dauer eine Inkontinenz definitiv geheilt werden kann.Alle, die „noch nicht“ den Mut aufgebracht haben, sich dieser Krankheit zu stellen und aktiv den Weg zur erfolgreichen Behandlung zu gehen, sind aufgerufen im nächsten Jahr am „Patiententag 2010“  teilzunehmen.Wer nicht dabei war aber trotzdem sich schon jetzt Informationen einholen möchte, kann über die Telefonnummern des BKOS einen Beratungs- termin erhalten:


Spezialsprechstunde:

03583 / 881210 und 03583 / 881212

 

Übergabe der Ausbildungsverträge für zukünftige Azubis des Klinikums

Am 20. März bekamen 30 Schüler und Schülerinnen der Gesundheits- und Krankenpflege sowie 16 SchülerInnen der Krankenpflegehilfe im Speisesaal in Zittau ihre Ausbildungsverträge über- reicht.

Die Klinikleitung, die Leitung der Medizinischen Berufsfachschule an der Zittauer Bildungs- gesellschaft und die Leitung der Zittauer Bildungsgesellschaft sowie die Jugend- und Auszu- bildendenvertretung und der Betriebsrat informierten über den Ablauf der Ausbildung sowie Ausbildungsinhalte. Die Ausbildung in unserem Klinikum beginnt am 1. September. Die Dauer der Ausbildung für die Gesundheits- und Krankenpflege beträgt drei Jahre und für die Krankenpflegehilfe ein Jahr.


Übergabe der Ausbildungsverträge







Schüler der Schkola gGmbH informierten sich übers Klinikum

Am Freitag den 27. März  fand im Rahmen des Epochenunterrichts für vier Gruppen Fünft- und Sechstklässler ein praktischer Tag in unserem Klinikum am Standort Ebersbach statt.


Die Schüler verbrachten einen ganzen Tag zum Thema „Mensch und Gesundheit“ in der Funktionsdiagnostik. In Vorträgen und Projekten lernten sie viel Wissenswertes kennen. Die Schüler bekamen durch Dr. med. Lars Victor einen Einblick in die verschiedenen Techniken der Ultraschalldiagnostik und informierten sich über die Struktur und den Aufbau des Klinikums.


Dieses Projekt ist der Start einer engeren Kooperation zwischen dem Schkola - Gymnasium und unserem Klinikum im Rahmen des Projektes „PAL- Praxis erleben“.   


Schüler besichtigen die Funktionsdiagnostik

Dr. Victor führt eine Sonografie durch




Woche der offenen Unternehmen im Gesundheitszentrum Löbau-Zittau


Im Rahmen der sachsenweiten Woche der offenen Unternehmen beteiligten sich die Unter- nehmen des Gesundheitszentrums (Klinikum, Managementgesellschaft Löbau-Zittau, Krankenhausservicegesellschaft Löbau-Zittau, Rehabilitationsklinik) auch an der sachsenweiten „Woche der offenen Unternehmen 2009“ vom 10. März bis zum 13. März. Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse bekamen in dieser Woche die Möglichkeit, die Berufe „Hautnah“ zu erleben.


Anschaulich wurden die Ausbildungsmöglichkeiten in den einzelnen Gesellschaften dargestellt und in Gesprächen mit den zuständigen Leitern über die Abläufe in den jeweiligen Bereichen informiert.


Die Schüler besichtigen eine Station

Oberarzt Dr. med. Müller zum Ablauf in der Notaufnahme






Landrat Bernd Lange zu Besuch am Klinikumstandort Ebersbach


Am 18. Februar war Landrat Bernd Lange zu einem Besuch der Baustelle Westflügel Ebersbach in unserem Klinikum. In Begleitung des Dezernenten Werner Genau besichtigte er die Baustelle in ihren Teilabschnitten erstes Obergeschoß (neuer Ärzteflur), zweites Obergeschoß (Station 6) und Dachgeschoß (Bereitschaftszimmer) und ließ er sich über die Baumaßnahme sowie auch die  bisherige Rekonstruktion des Standortes Ebersbach informieren.

Mit dem Westflügel wird die Standortrekonstruktion abgeschlossen. Neben der Station 6 mit 24 Betten und den neuen Bereichen für Chef- und Oberärzte sowie 10 Bereitschaftszimmern im Dachgeschoß ist auch eine Aufstockung der Eingangshalle mit weiteren Diensträumen sowie einem zentralen Konferenzraum vorgesehen.


Landrat Lange informiert sich zu den Baumaßnahmen

Landrat Lange informiert sich zu den Baumaßnahmen















Abgeschlossen wird die Maßnahme im Jahr 2010 durch den Abbau der Containeranlage und Begrünung dieser Fläche. Mit der Fördersumme für den Westflügel Ebersbach von 4,2 Millionen Euro sind seit Anfang der neunziger Jahre rund 46 Millionen Euro in die Standorterhaltung und -rekonstruktion Ebersbach geflossen (außer Pauschalfördermitteln und eigenfinanzierten Maßnahmen).

Landrat Lange informiert sich zu den Baumaßnahmen









 


Dr. med. Michael Holch ist neuer Chefarzt der Klinik für Unfall- und Handchirurgie Zittau

 

Chefarzt Dr. med. Michael HolchAm 1. Januar 2009 hat Dr. med. Michael Holch die Leitung unserer Klinik für Unfall- und Handchirurgie Zittau übernommen. Dr. Holch tritt somit die Nachfolge von Herr Dr. med. Hans-Jürgen Pollack an, der am 31. Dezember 2008 in den Ruhestand gegangen ist.


Durch seine langjährige Erfahrungen als Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Universi- tätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden ist er prädestiniert für diese Aufgabe. Unsere Klinik für Unfall- und Handchirurgie ist in unserem Territorium eine profilierte Einrichtung mit insgesamt fünf ausgebildeten Spezialisten.

Dr. med. Michael Holch ist gebürtiger Württemberger aus Heil- bronn am Neckar, und absolvierte das Studium der Medizin und kurzzeitig der Biologie von 1980 bis 1986 an den Universitäten Göttingen und Tübingen. Nach Abschluss der Promotion im Anatomischen Institut der Uni- versität Tübingen und Forschungstätigkeit am Universitätsspital Zürich 1987 arbeitete er bis 1993 als Assistenzarzt am Departement Chirurgie der Medizin- ischen Hochschule Hannover insbesondere in der Unfallchirurgischen Klinik sowie in der Kinder-, Bauch- und Herz-Thorax- Gefäßchirurgie, der chirurgischen Intensivmedizin und dem Luftrettungszentrum Christoph 4.

1993 erwarb er die Facharztanerkennung für Chirurgie, die Zusatzbezeichnung Rettungs- medizin und 1996 in Sachsen die Teilgebietsanerkennung Unfallchirurgie, nachdem er im Herbst 1993 Herrn Professor Dr. Zwipp an den neugegründeten Lehrstuhl für Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Dresden gefolgt war. Seine Tätigkeitsschwerpunkte dort waren die Versorgung Schwer- und Mehrfachverletzter, die Luftrettung auf dem Rettungshubschrauber Christoph 38, die katastrophenmedizinische Planung und zunehmend die Sorge um die spezielle Handchirurgie, die er als Arbeitsbereich in der dortigen Unfallchirurgie aufgebaut hat.

Fortführen wird Chefarzt Dr. Holch seine Arbeit zusammen mit dem Kollegenteam der Zittauer Unfall- und Handchirurgen, dem Dr. med. Hans-Jürgen Pollack auch weiterhin angehören wird im Rahmen einer neuformierten Arbeitsgruppe aus vier Handchirurgen, welche mit vereinten Kräften komplizierte handchirurgische Probleme klinisch und auch wissenschaftlich lösen werden.

Tag der offenen Tür im Institut für Laboratoriumsmedizin zum Beruf

„Medizinisch-technische Laborassistenz“

Am 24. Januar informierte das Institut für Laboratoriumsmedizin unseres Klinikums am Standort Zittau über den Ausbildungsberuf „Medizinisch-technische Laborassistenz“ (MTLA). Im Vordergrund stand die Aufklärung über Ausbildungsinhalte, Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Berufsbild und Berufsaussichten einer /-s MTLA.

Besonders interessant war der Blick durch das Mikroskop. Den Besuchern wurden Blutzellen, Bakterien, Gewebepräparate und wie man eine Blutgruppe bestimmt, gezeigt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Labor zu besichtigen.