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ARCHIV 2008

Feierliche Verabschiedung von Chefarzt Dr. med. Hans-Jürgen Pollack


Am Freitag, dem 19.12.2008 fand im Haus „Hubertus“ in Oybin die festliche Verabschiedung von Herrn Chefarzt Dr. med. Hans-Jürgen Pollack in den wohlverdienten, aber sicher weiter tätigen Ruhestand statt.
In einer umfassenden Laudatio stellte uns Herr Prof. Dr. Zwipp vom Universitätsklinikum Dresden den Lebensweg des Jubilars und besonders auch seine umfangreichen wissen- schaftlichen und operativen Leistungen dar und es erfolgte eine Vielzahl von Grußadressen und Gratulationen.

Herr Dr. med. Pollack wurde mit der Klieneberger-Medaille ausgezeichnet, die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Krankenhauses Zittau 1984 gestiftet wurde.

Die Beteiligung an dieser Veranstaltung war sehr groß. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch virtuose Akkordeonmusik, vorgetragen von Clemens Bernhard Winter.
In allen Beiträgen kam die hohe Wertschätzung für die Lebensleistung von Herrn Chefarzt Dr. med. Pollack zum Ausdruck. Wir wünschen dem Jubilar für seinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute, eine stabile Gesundheit und viel Freude an seinen Hobbys, zu denen er jetzt hoffentlich mehr Zeit hat.


Herr Gampe gratuliert Chefarzt Dr. med. PollackDr. med. Verbeek überreicht Dr. med. Pollack die Klienebergermedaille



Unser Klinikum beteiligt sich an der Aktion "Saubere Hände"

Logo Aktion SAubere Hände


Unser Klinikum beteiligt sich neben weiteren ca. 300 deutschen Krankenhäusern an der Aktion „Saubere Hände“.
Die Aktion hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 die Händedesinfektion als einen Schwerpunkt für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung in den Kranken- häusern in Deutschland zu etablieren. Die "Aktion Saubere Hände" wurde von der WHO initiiert und wird auf nationaler Ebene vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert.

Durch die seit langem bestehenden strengen klinikinternen Leitlinien und Standards zur Hygiene war es für unser Klinikum selbstverständlich und problemlos möglich den Anforderungen des Roch-Koch-Institutes zu entsprechen und sich ebenfalls an dieser Aktion zu beteiligen.


Neben Deutschland wurden bereits in verschiedenen Ländern umfangreiche Initiativen zur Verbesserung der Händehygiene eingeleitet. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit, die Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. und das Nationale Referenzzentrum für die Surveillance von nosokomialen Infektionen haben die Kampagne für deutsche Gesundheitseinrichtungen ins Leben gerufen. Sie bündelt Partner aus dem Gesundheitswesen, Politik und Gesellschaft, um die Thematik der Händedesinfektion und ihre Bedeutung in der Prävention von Krankenhausinfektionen in einem breiteren Kontext hervorzuheben. Darüber hinaus wird die Kampagne von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet.

Gute Noten für unser Klinikum - Ergebnisse der Patientenbefragung liegen vor -

 
Vor kurzem wurde in unserem Klinikum eine Patientenbefragung mit dem Ziel der Ermittlung der Stärken und Schwächen in der Krankenversorgung sowie der Patientenzufriedenheit durch- geführt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Patienten für die Teilnahme bedanken und die Gelegenheit nutzen, über die Ergebnisse zu informieren. Insgesamt beteiligten sich 210 Patienten an der Befragung. Davon waren 58% weibliche Patienten und 39% männliche Patienten. 28% der Teilnehmer waren zwischen 20 und 49 Jahre alt, 66% über 50 Jahre und 5% waren jünger als 20 Jahre.

In einem Schulnotensystem (Note 1 bis 5) bewerteten die Patienten die Qualität der Verpflegung mit der Durchschnittsnote 1,95, die Orientierung im Klinikgelände mit der Note 1,72 sowie die Ausstattung und Sauberkeit der Patientenzimmer, Behandlungs- und Therapieräume mit 1,61. Am wichtigsten ist unseren Patienten jedoch die ärztliche Betreuung gefolgt von der Betreuung durch unser Pflegepersonal, welche insgesamt mit der Note 1,42 beurteilt wurden. Dies ist ein wichtiger Vertrauensbeweis für unser Klinikum und unsere Arbeit. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

Innerhalb der Befragung wurden auch Vorschläge bzw. Kritiken geäußert. So wünschen sich bspw. einige Patienten eine kürzere Entlassungsprozedur. Diesen Hinweis werden wir auf- greifen und zur Verbesserung der Entlassungsorganisation Maßnahmen einleiten, welche u.a. auch eine effizientere Nachbehandlung im Anschluss des Krankenhausaufenthaltes bei nieder- gelassenen Ärzten, Pflege- oder Rehabilitationseinrichtungen beinhalten.

Die Patientenbefragung ist ein Bestandteil unseres Qualitätsmanagementsystems, das konti- nuierlich gepflegt und weiter ausgebaut wird. Ziel für 2009 ist die Erreichung eines Qualitäts- zertifikates für das gesamte Klinikum.

Wir möchten unsere Patienten und Gäste an dieser Stelle auch darauf hinweisen, dass Sie sich mit Lob und Tadel, ihren Vorschlägen und Kritiken selbstverständlich auch außerhalb der offiziellen Befragungen jederzeit vertrauensvoll an uns wenden können.


6. Mammasymposium des Brustzentrums Ostsachsen (BZOS)


Im Brustzentrum Ostsachsen (BZOS), eines der Kompetenzzentren unseres Klinikums, informierten sich am 29. November medizinisches Personal und Ärzte u.a. aus den Bereichen Gynäkologie, Onkologie, Radiologie über Weiter- und Neuentwicklungen in Diagnostik und Therapie des Mammakarzinoms. Veranstaltungsort war das Schlosshotel Althörnitz.

Das Mammasymposium ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des BZOS mit unserem Klinikum sowie der Sächsischen Schweiz Klinik Sebnitz, es wird im Jahr 2008 von Herrn Glajzer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ebersbach, geleitet. Das BZOS fördert die fachübergreifende Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und Spezialisten, die sich mit der Erkennung und Behandlung von Brustkrebs befassen.

Die anwesenden Experten informierten und diskutierten u.a. über Themen wie Minimalinvasive Diagnostik, Mammascreening, aktuelle Aspekte und Leitlinien der Strahlentherapie, Patho- homorphologische Untersuchung des Mammakarzinoms, Sentinel-Lymphonodektomie.


TeilnehmerHerr Chefarzt Glajzer, Dr. med. Bischoff, Frau Glajzer, Herr Prof. Dr. med. Distler












Klinikum in das „Schlaganfallnetzwerk Ostsachsen“ integriert

In Deutschland starben im Jahr 2003 75.114 Menschen an einem Schlaganfall. Zurzeit er- kranken etwa 200.000-250.000 Patienten jährlich und etwa 1 Millionen Bundesbürger leben mit den Folgen dieser Erkrankung (Quelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe).


Jährlich werden in unser Klinikum ca. 500 Patienten mit Schlaganfallssymptomen eingewiesen. Die Behandlung erfolgt in dafür besonders ausgestatteten Akutstationen, die alle Voraussetz- ungen für eine moderne Schlaganfallbehandlung sicherstellen. Außerdem wird speziell ge- schultes Pflegepersonal an beiden Standorten des Klinikums ausgebildet. Möglich wurde dies durch den Einbezug unseres Klinikums in das Schlaganfallversorgung Ostsachsen Netzwerk „SOS-NET“ im Verbund mit dem Dresdener Universitäts-Schlaganfallcentrum. Das Dresdner Universitäts-Schlaganfallcentrum bietet kooperierenden Kliniken im Raum Dresden und in Ost- sachsen über das SOS-NET eine telemedizinische Beratung für Schlaganfallpatienten an.
Durch die mittels Webcam erhobenen klinischen Befunde sowie die telemedizinische Beur- teilung kann gemeinsam mit den Dresdener Neurologen eine schnelle Diagnostik, Erstver- sorgung, Behandlung und Nachsorge von Schlaganfallpatienten in unserem Klinikum gewähr- leistet werden. Die wesentlichen Vorteile bestehen darin, dass Patienten jederzeit wohnortnah von den Erfahrungen der Experten profitieren.

Tag der klinischen Visite - im Auftrag des Patienten -


Rund 50.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einem kolorektalen Karzinom, also einem Darmkrebsleiden. Das kolorektalen Karzinom ist zurzeit der häufigste und "teuerste" Tumor. 90% der kolorektalen Karzinome können aber durch recht- zeitige Vorsorge verhindert werden.

Unter dem Motto „Tag der klinischen Visite - Das kolorektale Karzinom“ lud das Klinikum, Standort Ebersbach niedergelassene Ärzte und medizinisches Fachpersonal zu einer besonderen Weiterbildungsveranstaltung am 05.11.2008 ab 15.00 Uhr ein.


Begrüßung druch Herrn Dr. AnsorgeIndustrieausstellung














Zum Tag der klinischen Visite wurde in Fachvorträgen und Fallvorstellungen über aktuelle Erkenntnisse zu den Fortschritten in Früherkennung, Diagnose, Therapie und komplexen Nachsorge des kolorektalen Karzinoms informiert und sich über viele in diesen Zusammen- hang stehende Fragen in der Versorgung der gemeinsamen Patienten im Landkreis ausgetauscht.


Reanimationskurs mit dem 1. OA Dr. med. Drechsel

Besonders großen Zuspruch fanden die Re- animationskurse für das medizinische Fach- personal. Neben der theoretischen Wissens- vermittlung bestand auch die Möglichkeit am Modell zu üben. Geleitet wurde die Kurse vom 1. Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensiv- medizin Ebersbach Dr. med. Drechsel, Herrn Schiffner aus der Klinik für Inneren Medizin Ebersbach sowie dem DRK und dem ASB.

Höhepunkte des Nachmittages waren neben den Fachvorträgen Fallvorstellungen und Video- demonstrationen (mit eigens für diesen Tag produzierten Aufnahmen aus Funktions- diagnostik und OP) die Industrieausstellung und ein Konzert des Jazz-Trio Swingtime.


Die Zusammenarbeit zwischen unserem Klinikum und den niedergelassenen Ärzten des Landkreises sowie die Koordination der komplexen therapeutischen Maßnahmen und notwendigen Untersuchungen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.


Der Tag der klinischen Visite stand unter Leitung von Herrn Dr. med. Matthias Karutz, Chefarzt der Klinik für Chirurgie Ebersbach sowie Herr Dr. med. Knut Häberlein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin Ebersbach.


Weltweit führender Beckenbodenspezialist operiert in Zittau


Das Klinikum Löbau-Zittau ist stolz bekannt geben zu dürfen, dass der Australier Dr. med. Bruce Farnsworth, einer der weltweit renommiertesten und bekanntesten Spezialisten der Becken- bodenchirurgie und aus der Schweiz Dr. med. Stefan Zachmann ein ebenfalls weltweit aner- kannter Experte in diesem Fach im Klinikum, Standort Zittau operierten.

Beide Ärzte führten zusammen mit Dr. med., Dipl.-Ing. Retzke, Chefarzt der Klinik für Frauenheil- kunde und Geburtshilfe Zittau, im Beckenboden- und Kontinenzzentrum Ostsachsen (BKOS) hochmoderne Methoden nach neustem medizinischen Stand durch.

Von diesen ganz speziellen OP-Methoden profitieren die von Senkung, Vorfall und Harninkon- tinenz betroffenen Patientinnen des BKOS und dürfen so auf eine Verbesserung der Lebens- qualität ohne gravierende Beeinträchtigung der weiblichen Anatomie und des Sexuallebens hoffen. Mögliche negative gynäkologische Aus-wirkungen werden durch Netzimplantate und Schlingen aus ultraleichtem synthetischem Material minimiert oder gar ganz vermieden.

Für jede Frau wird so Zitat Dr. med. Zachman: „Eine ganz individuelle maßgeschneiderte Lösung gefunden.“ Weil der Beckenboden der Frau sehr komplex ist erfordert er die Anwendung ganz individueller Methoden. Dafür genügen nicht allein die sog. „Klassischen OP-Methoden“, nicht wenige standardisierte Verfahren, sondern die ganze „Klaviatur“ moderner operativer Techniken. Diese - so Zachmann begeistert - stehen in Zittau in ganzer, außergewöhnlicher Breite zur Verfügung.   


Dr. Zachmann, Dr., Dipl.-Ing. Retzke, Dr. Farnsworth

Dr., Dipl.-Ing. Retzke, Dr. Farnsworth















 

 

Tag der offenen Tür im Kreißsaal Ebersbach am 24. September


Am 24. September um 16.00 Uhr öffneten die Beleghebammen mit der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe für die Türen des Kreißsaales Ebersbach. Die Resonanz war groß. Viele schwangere Frauen und Interessierte sind gekommen und haben die Gelegenheit genutzt, sich über die Geburtshilfe mit all ihren Möglichkeiten zu informieren und den Kreißsaal zu besichtigen.

Hebammen, Schwestern, Ärztinnen und Ärzte hielten ausführliche Vorträge und informierten u.a. über Gebärhaltungen, Wassergeburt, Akkupunktur, Kaiserschnittwunsch, Versorgung des Neugeborenen (Hüftsonografie), Betreuung auf der Wochenstation.

Wir möchten vor allem den Frauen Mut machen Nachwuchs zu bekommen und zeigen, was wir rund um die Geburt bieten können.


Vorträge in der Cafeteria Ebersbach

Vortrag





Besichtigung der Wochenstation




Gebährwanne

Stillen – weit mehr als nur Ernährung

Unter diesem Motto fanden im Mai und im September 2008 Fortbildungen für Kinderkranken- schwestern beider Klinikumstandorte, Hebammen, Gynäkologen und Kinderärzte statt.
In 8 Stunden wurde allen Teilnehmern das aktuelle Wissen zum Stillen vermittelt und im praktischen Teil verschiedene Anlegetechniken geübt. Als Dozentin konnten wir Frau Hertel, die Stillbeauftragte des Sächsischen Hebammenverbandes gewinnen.


Unser Anliegen ist es, unseren Wöchnerinnen einen optimalen Stillstart zu ermöglichen und sie nach aktuellen Stillkenntnissen einheitlich zu beraten. Wir wollen den Frauen Selbstvertrauen in ihre Stillfähigkeit geben für eine dauerhafte und zufriedenstellende Stillbeziehung.


AnlegetechnikenVortrag zum Thema Stillen















Feierliche Zeugnisübergabe für ehemalige Auszubildende des Klinikums


Am 15. August wurde die Zeugnisübergabe der ehemaligen Auszubildenden des Klinikums gefeiert. Die Festveranstaltung fand in der Aula Zittau in der Hochwaldstraße statt.

Nach der Eröffnung hielt auch der neue Landrat Bernd Lange eine Festrede. Nach weiteren Moderationen, Dankesworten und Musikstücken durften die ehemaligen Auszubildenden ihre Zeugnisse in den Händen halten.


Die Medizinische Berufsfachschule (MBFS) feierte an diesem Tag auch ihr 15jähriges Bestehen. Mit dem Erlernen eines medizinischen Berufes in unserer Region trägt sie entscheidend dazu bei den Nachwuchs des Klinikums zu sichern. Ab September ´08 wird Herr Rolf Pollack neuer Leiter der MBFS und Nachfolger von Frau Sterzel.

 
Wir sind stolz auf den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung von 27 Gesundheits- und Krankenpflegeschülern, 2 Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschülern sowie 11 Krankenpflegehilfeschülern und gratulieren ganz herzlich. 


Zeugnisübergabe



Oberlausitz TV dreht in der Klinik für Innere Medizin und in der Notaufnahme Zittau


Am 19. und am 21. August drehte Punkteins Oberlausitz TV im Rahmen des Sendeformates „Ratgeber Gesundheit“ in der Klinik für Innere Medizin Zittau. Vorgestellt wurde das gesamte Leistungsspektrum der Klinik, von den Schwerpunktbereichen Kardiologie, Angiologie, Gastro- enterologie, Hämatologie/ Onkologie, Diabetologie bis hin zur Funktionsdiagnostik. Die Chefärztin der Klinik Frau Dr. med. Zeißig und Oberarzt Dr. med. Eder standen Rede und Antwort.

 

Gastroskopie

Bodyplethysmographie














Höhepunkt der Dreharbeiten war eine Herzschrittmacheroperation, von Oberarzt Dr. med. Eder durchgeführt und erläutert. Wichtig war darzustellen wann der Einsatz von Herzschrittmachern erfolgt und welchen spürbaren Effekt die Patienten haben.


Im Operationssaal Zittau

Oberarzt Dr. med. Müller beim fahrbaren Telediagnosesystem














Durch die Notaufnahme führte das Drehteam Herr Oberarzt Dr. med. Müller der zudem das Schlaganfallnetzwerk Ostsachsen vorstellte. Die Produktion des Beitrages soll dazu dienen, die Bandbreite der Inneren Medizin Zittau zu zeigen, die medizinische Versorgung sowie den Einsatz verschiedener Untersuchungsmethoden in der Klinik darzustellen und zu zeigen wie die Patienten betreut und begleitet werden.

Kunst soll "ansteckend" wirken

Ausstellung von Schülerarbeiten des Christian-Weise-Gymnasiums im Klinikum Löbau-Zittau

Schüler und Schülerinnen der 9, 10, 11 und 12. Klasse des Christian-Weise- Gymnasiums Zittau, präsentieren seit Juli 2008 ihre kreativen Unterrichtsergebnisse des Faches  „Kunst“ im Klinikum Löbau-Zittau. Standort Zittau. Einige Arbeiten (zunächst als Leihgabe für ein Jahr) schmücken den Gang der Chefarzt- und Sekretariatsbereiche sowie der Neusanierten Physiotherapie am Klinikumstandort Zittau.


Die Schülerarbeiten haben bei Patientinnen und Patienten sowie auch dem Personal gleicher- maßen Anklang gefunden. Die Farbigkeit und der Ideenreichtum der Schülerwerke bringen Schwung, Farbe und Abwechslung in die Krankenhausflure.

Ausstellung des Christian-Weise-Gymnasiums
Frau Benad, Kunstlehrerin am Christian-Weise- Gymnasium, bestätigt dass zu einer ausge- wogenen und vielseitigen Bildung an dieser Schule auch die Möglichkeit gehört, sich auf künstlerischem Gebiet umfangreich auszu- probieren. Im obligatorischen Kunstunterricht sowie im künstlerischen Profil und natürlich erst recht in den Grund- und Leistungskursen dieses Faches in der Sekundarstufe II spielen die Förderung von Kreativität und das Beherrschen von handwerklichen und gestalterischen Fähig- keiten eine große Rolle, um die Möglichkeit zu haben, sich auch mit bildkünstlerischen Mitteln zu verwirklichen - eine Stimmung ausleben oder zu Problemen Stellung nehmen zu können.


Dem Krankenhaus ist die Kunstförderung wichtig. So nutzt auch die Psychosoziale Kontakt- und Beratungsstelle Albatros die Sprechstunden- bereiche als Möglichkeit der Ausstellung.


Was man sich sonst im Klinikum Löbau-Zittau nicht wünscht, Kunst soll in diesem Sinne einmal „ansteckend“ wirken.

Klinikum Löbau-Zittau ist neuer Teilnehmer in der Umweltallianz Sachsen

Logo Umweltallianz Sachsen

 


Der Freistaat Sachsen hat 1998 mit der freiwilligen Vereinbarung zwischen der Sächsischen Staatsregierung und der sächsischen Wirtschaft vertreten u.a. durch die Industrie- und Handelskammern, die Umweltallianz Sachsen Umwelt und Wirtschaft unterstützt durch über 530 Unternehmen aus Industrie und Handwerk, gegründet.


Im Juli wurde durch die Umweltallianz Sachsen den neu aufgenom- menen Mitgliedern, so auch dem Klinikum des Landkreises Löbau- Zittau, die Mitgliedsurkunde überreicht. Im Auftrag der Geschäfts- führung nahm Frau Göldner, Hygienefachkraft und Umweltbeauftragte, an der Veranstaltung bei der IHK Dresden teil.


Basis für die Aufnahme in die Umweltallianz Sachsen war die erfolg- reiche Teilnahme unseres Klinikums am Projekt Ökoprofit Löbau- Zittau 2007.

Besuch aus polnischen Krankenhäusern


Seit mehreren Jahren beteiligt sich unser Klinikum bzw. die Managementgesellschaft Löbau- Zittau am Projekt „Innovation und Kreislaufwirtschaft Sachsen e.V.“ dessen Ziel es ist, praxisbe- zogene Erfahrungen und neues Wissen auf dem Sektor Kreislaufwirtschaft (Abfallvermeidung, -trennung, -verwertung) auszutauschen. Angekoppelt ist ein grenzüberschreitendes Projekt, an dem Vertreter polnischer und tschechischer Krankenhäuser der Nachbarregionen teilnehmen. Regelmäßige Treffs sowohl in deutschen als auch in polnischen und tschechischen Kranken- häuser gehören zu den Grundprinzipien der Arbeitsgruppentätigkeit, die von Dr. Gert Wille, Vorstandsvorsitzender der Innovation und Kreislaufwirtschaft Sachsen e.V. (IKS), geleitet wird. Bereits im vergangenen Jahr war unser Klinikum Gastgeber von zwei Arbeitsgruppensitzungen mit ponischen bzw. tschechischen Teilnehmern, bei denen diese den Standort Ebersbach kennen lernen konnten.

Das große Interesse führte zu der Bitte, auch am Standort Zittau ein Tagesseminar durchzu- führen. Dieses fand am 3. Juni statt. Die polnische Seite war mit Gästen aus den Kranken- häusern Zgorzelec, Boleslawiec und Jeliena Gora vertreten. Themen waren neben dem Stand der Abfallentsorgung und der Umsetzung der TRBS 250 auch die Struktur und Entwicklung des Gesundheitszentrums Löbau-Zittau. Den Abschluss bildete ein Rundgang am Standort Zittau.

Als Dank für die Unterstützung der Projektarbeit der IKS wurde uns eine Teilnahmeurkunde übergeben. Dr. Wille betonte dabei die Bedeutung solcher Veranstaltungen, die nicht nur dazu dienen, den ausländischen Gästen Fachwissen und Erfahrungen zu vermitteln, sondern auch ein Beitrag sind für das Zusammenwachsen der Nachbarn in der Europäischen Gemeinschaft. Herzlichen Dank allen, die an der Durchführung dieser Veranstaltung beteiligt waren.

Gründungssymposium Beckenboden- und KontinenzZentrum OstSachsen (BKOS) am 07. Juni 2008 vollzogen.


Logo BKOS


Ein weiteres überregional bedeutsames medizinisches Kompetenzzentrum des Klinikums unseres Landkreises bietet damit unseren Bürgern modernste Therapiemöglichkeiten.

Geschätzt 8 bis 10 Millionen oder mehr Frauen (bei hoher Dunkelziffer) leiden in Deutschland unter Inkontinenz, oft verbunden mit sog. Senkungs- oder Vorfall-Beschwerden. Mit diesem Problem beschäftigt sich seit vielen Jahren der Chefarzt der Zittauer Frauenklinik, Dr. med., Dipl.-Ing. Frieder Retzke. Am Samstag, den 07. Juni fand im schönen Ambiente des neuen Hörsaalgebäudes der Hochschule Zittau-Görlitz in Zittau das Gründungssymposium des „Beckenboden- und Kontinenzzentrums Ostsachsen“ mit einem Grußwort des Landrates (vorgetragen durch den 1. Beigeordneten, Herrn Gampe) statt. Vor sehr interessiertem Fachpublikum referierten international hoch anerkannte Spezialisten aus der Urologie, der Frauenheilkunde und Physiotherapie und Ärzte aus unserer Region und dem Klinikum des Landkreises Löbau-Zittau. Dabei fanden die Bemühungen des Zittauer Kompetenzzentrums um eine hochspezialisierte Betreuung große Anerkennung und Bestätigung.


Industrieausstellung

Chefarzt Dr. med., Dipl.-Ing. Retzke im Pressegespräch














Mit dem sehr umfassenden Leistungsangebot zur Therapie dieses leider immer noch tabuisierten Volksleidens steht die Zittauer Frauenklinik mit an der Spitze derartiger Zentren in Deutschland. Längst nicht überall und schon gar nicht flächendeckend werden diese speziellen Therapie-  und die dazugehörenden Operationsverfahren angeboten. Die parallel stattfindende Industrieausstellung - mit 17 Fachfirmen zum Thema Inkontinenz sehr repräsentativ besetzt - wurde rege besucht. Viele interessante Diskussionen und Anregungen haben sich dabei ergeben. Ziel ist es, den Patienten deutlich zu machen, dass Inkontinenz nicht ein unabänder- liches Schicksal, sondern eine heilbare Krankheit ist. Das Zittauer Beckenboden- und Kontinenzzentrum ist dafür eine überregional bedeutsame Chance. Für Anfragen: Sekretariat der Frauenklinik – 03583 / 881210; Ambulanz: 03583 / 881212; Ansprechpartner: Chefarzt Dr.med., Dipl.-Ing. Retzke, 1. Oberarzt Dr. med. Mengel, Oberärztin Hollenbach.


Im Herbst 2008 planen wir einen Patientennachmittag, zu dem sich alle betroffenen und interessierten Bürger im Klinikum über Möglichkeiten der Therapie und Behandlung von Harninkontinenz informieren können.

 

Vernissage der Kunstgruppe "augenblickmal" im Klinikum


Am 04. Juni 2008 fand die feierliche Eröffnung einer Vernissage im Klinikum Standort Zittau mit musikalischer Umrahmung statt. AusstellerInnen sind Mitglieder der Kunstgruppe „augen- blick-mal“. Diese gehört zum Angebot der Psychosozialen Kontakt- und Beratungsstelle „Albatros“ in Zittau, einem Projekt des Psychosozialen Trägerverein Sachsen e.V. und arbeitet im Offenen Atelier in der Löbauer Str. 12. Sieben KünstlerInnen zeigen in den Fluren und Wartezonen der Sprechstundenbereiche im Erdgeschoss Haus 3 ihre farbenfrohen Arbeiten, mit deren Gestaltung sie aus schwierigen Lebenssituationen herausgefunden haben. Das Malen erfüllt ihr Leben wieder mit Freude und Sinn und sie zeigen mit ihren Bildern immer auch etwas ganz persönliches, das Ausdruck ihres gewachsenen Selbstbewusstseins ist. Mit ihren Ausstellungen tragen sie ebenso zur kulturellen Bereicherung der Stadt Zittau bei.


Gäste Eröffnung VernissageAusstellerInnen


Kunst im Krankenhaus bringt man nicht immer mit der Heilung von Patienten in Verbindung. Dennoch trägt sie entscheidend zum Wohlbefinden bei. Die Ausstellung ist als Dauerausstellung vorgesehen. Einige Bilder können auch käuflich erworben werden.

Tag der offenen Tür am 21. Mai 2008 im Brustzentrum Ostsachsen


Am 21. Mai lud das Brustzentrum Ostsachsen zum Tag der offenen Tür ein. Am Klinikumstandort Ebersbach konnten sich alle an Brustkrebs erkrankte als auch gesunde Frauen über die Krankheit Brustkrebs informieren. Besonders wichtig war die Botschaft, dass sich unsere Patientinnen in einem sicheren Netz fühlen sollen, auf das sie im Bedarfsfall jederzeit zurückgreifen können.

Logo Brustzentrum Ostsachsen
Herr Glajzer, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Ebersbach erläuterte Behandlungsmöglichkeiten im Brustzentrum und die interdisziplinäre Tumorkonferenz in der für jede Patientin individuell die entscheidenden Therapieschritte festgelegt werden. U.a. gewährte auch die Physiotherapie des Klinikums einen Einblick in ihre Räumlichkeiten und zeigte ver- schiedene Übungen um Schmerzen zu lindern. Frau Wedlich vom Sozialdienst stand den Besuchern für intime Fragen zur Seite und die Ernährungsberterin der Krankenhausservice- gesellschaft (KSGLZ) Frau Kießling gab Tipps und Kostproben für eine gesundheitsbewusste Ernährung. Das Zweithaarstudio Neumann präsentierte eine Auswahl von Perücken und das Sanitätshaus Busch zeigte freundlich und kompetent verschiedene BH-Modelle und Prothesen.


Gäste EröffnungsvortragAussteller Tag der offenen Tür


Die modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, durch die bereits vor der Operation gesichert werden kann, ob ein Knoten gut- oder bösartig ist sowie das Leistungs- spektrum des Institutes für Radiologische Diagnostik schilderte Frau Keller den Besuchern. Interessierte Frauen fanden bei den Selbsthilfegruppen Kontakte, Austauschmöglichkeiten und Beratung sowie Berichte über persönliche Erfahrungen mit der Krankheit Brustkrebs.


In der Brustsprechstunde von Herrn Chefarzt Glajzer und Herrn Oberarzt Graf wurde in einge- henden, persönlichen Gesprächen Therapiemöglichkeiten dargestellt und die verschiedenen Vorangehensweisen im Brustzentrum erläutert. Während des Nachmittags stand das Ärzte- und Schwesternteam der Station 9 für Fragen bereit. So konnten sich die Besucher z.B. auch mit der Breast Care Nurse Frau Henke unterhalten, die Betroffene und deren Angehörige in allen Phasen der Krankheit unterstützt. Im Selbstuntersuchungskurs von Frau Oberärztin Hollenbach erfuhren die Gäste, wie man die Selbstuntersuchung der Brust am eigenen Körper intensiv üben kann. Zwei Modelle des Sanitätshauses Winkler führten Dessous und Bademoden vor und wollten dabei brustoperierten Frauen ein positives Körpergefühl vermitteln. Jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet, dass Brustkrebs heutzutage längst kein Todesurteil mehr sein muss und welche wichtige Rolle die Vorsorge in Form von regelmäßigen Vorstellungen beim Frauenarzt sowie die Selbstabtastung im Leben der Frau einnehmen soll. So konnten wir gemeinsam allen Besuchern zeigen, dass unser Brustzentrum Anlaufpunkt ist auch für die menschliche Begleitung der erkrankten Frau durch alle Stadien der Diagnose und Therapie. Dabei spielt auch die Förderung der Kontakte zwischen unseren niedergelassenen Kollegen und dem  Brustzentrum eine wesentliche Rolle.

 

Neu sanierte Räumlichkeiten der Physiotherapie Standort Zittau


Im März wurden die neuen Räumlichkeiten der Physiotherapie am Klinikumstandort Zittau freigegeben. Die Sanierungsarbeiten dauerten insgesamt 6 Monate.
Das Team behandelt seine Patienten nun auf einer Fläche von rund 190 m². Fünf Kabinen, ein großzügiger Turnraum sowie ein Raum für Einzeltherapien stehen der Physiotherapie nun zur Verfügung. „Dies erlaubt eine individuelle und verbesserte Betreuung unserer Patienten in einer angenehmen Atmosphäre.“ sagt Kirstin Drosky, Leiterin der Physiotherapie.


TurnraumTurnraum


Das Leistungsspektrum umfasst die Krankengymnastik, Bobaththerapie, Massagen, Manuelle Lymphdrainage mit Kompressionstherapie sowie die Elektrotherapie und steht unseren stationären und ambulanten Patienten zur Verfügung.